Befüllung des Reisigringes

Foto: Hans Skov, 2016
Foto: Hans Skov, 2016

In erster Lage Holzwolle gleichmäßig verteilen. Wenn keine Holzwolle vorhanden ist, grobe Stöcke im Schachbrettmuster auslegen.In zweiter Lage Holzschredder (vom Gemeindebauhof oder Gärtnerei) bis ca.5 cm unter Oberkante der Nisthilfe einfüllen, gleichmäßig verteilen und etwas verfestigen. In dritter Lage als Abschluss altes, 2-jähriges Heu (keine Saat mehr enthaltend) oder Stroh einfüllen und mit einem Spaten in den Holzschredder drücken, damit sich das Heu / Stroh verhakt. Auch an der inneren Umrandung das Heu / Stroh tief hinein drücken, damit es bei Stürmen nicht weg weht. Auf das Heu / Stroh dann kleine Birkenzweige verstreut auslegen (regt zum Nestbau an). Die Nisthilfe muss randvoll gefüllt sein. Achtung: Kein Pferdemist oder Grassoden einbringen !!!! Große Gefahr durch Nässestau (Badewanneneffekt).

 

Anmerkung : Nach Möglichkeit jährlich im März das Nest auf vom Storch eingetragene Fremdkörper (Angelschnüre, Bindegarn, Scherben, Kälberstricke, Weidezaundraht, Plastikfolien, Gummiabdichtungen, Arbeitshandschuhe, Isolierband, Netze) kontrollieren, die Nistoberfläche 5 – 10 cm tief abtragen und wieder mit altem Heu oder Stroh verfüllen.