Durch die verspätete Heimkehr des Senderstorches Gustav an seinen Bruthorst in Pahlen begann die Geschichte.
Gustavs Weibchen hatte mit einem neuen (unberingten) Männchen bereits 4 Eier gelegt. Als nun Gustav von seinem Abstecher nach Holland doch noch heimkam, beförderte er die Eier gleich aus dem Nest.
Von den 4 Eiern blieben 3 !! nach einem Sturz aus ca. 12 m Höhe heil, sie landeten in hohem altem vorjährigen Gras.
Nach einigen Telefonten gelang es eine laufende Brutmaschine ausfindig zu machen.  Aus  2 der 3 Eier, die ich dort hinbrachte schlüpften Storchenküken. Das zuerst geschlüpfte ging ein, da es keine Nahrung annehmen wollte. Das zweite entwickelte sich prächtig, durch den großen und engagierten Einsatz von Hans-Gerhard Dierks in Süderstapel.
Der Jungstorch-- von seinem Ziehvater auf den Namen ""Willi"" getauft, hatte sich zu einem wirklich tollen Jungstorch entwickelt und ich konnte ihn beringen.
Ob wir wohl je wieder von ihm etwas in Erfahrung bringen werden ? Die Zukunft wird es zeigen.
Er hat jedenfalls vor Beginn seines ersten Herbstzuges schon seine eigene Geschichte.
Anbei einige Bilder von Willi---, vom Ei und der Beringung.
 
Rolf Zietz, 14.07.2013